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Microsoft Advertising Kampagnentyp

Bing-Suchkampagnen: Suchanzeigen in Microsoft Advertising

Bing-Suchkampagnen in Microsoft Advertising spielen keywordbasierte responsive Suchanzeigen auf Bing und Partnersuchmaschinen wie Yahoo, AOL und DuckDuckGo aus. Weil die Struktur Google Ads stark ähnelt, ist ein Konto oft in wenigen Stunden eingerichtet. Der Unterschied liegt im Detail: aus welchem Netzwerk der Traffic kommt, welche Suchanfragen typisch für Bing sind und wie viel Spielraum die Automatisierung bekommt.

suchmaschine · ergebnisseSuchanfrage des NutzersGesponsertihre-website.deIhr Anzeigentitel | Ihr Angebotorganisches Ergebnisorganisches ErgebnisIhre Suchanzeige
Beispielhafte Darstellung: Beispielhafte Darstellung einer Textanzeige in den Suchergebnissen.
Zweck und Darstellung

Wofür setzen wir dieses Format ein?

Bing-Suchanzeigen setzen wir ein, um Nutzer genau dann zu erreichen, wenn sie auf Bing, Yahoo oder DuckDuckGo nach einer Leistung oder einem Produkt suchen. Typische Zielperson ist eine Entscheiderin oder ein Entscheider, die am Arbeitsrechner fachlich sucht und noch am selben Tag ein Angebot oder eine Demo anfragen könnte. Wir übernehmen die bei Google profitable Keyword-Struktur, ergänzen Bing-typische Longtail-Suchanfragen und messen das Ergebnis an den Kosten pro Anfrage.

Abgedeckte Funnel-Phasen

  1. Bekanntheit
  2. Erwägung
  3. Conversion
  4. Kundenbindung

Bing, Yahoo oder Partnerseiten: Woher kommt der Traffic?

Bei Microsoft können wir auf Anzeigengruppenebene festlegen, wo eine Anzeige erscheint: in den eigenen Suchergebnissen von Bing, AOL und Yahoo, auf Partner-Suchseiten (Syndication) oder in beiden. Standardmäßig ist beides aktiviert. In übernommenen Konten sehen wir häufig dasselbe Bild: Ein nennenswerter Teil der Ausgaben fließt in Partnerseiten, der Großteil der Conversions kommt aber von Bing selbst.

Deshalb werten wir in den ersten zwei Wochen Publisher- und Netzwerkberichte getrennt aus. Partnerseiten ohne Conversions schließen wir aus und beschränken wichtige Anzeigengruppen bei Bedarf auf Bing, AOL und Yahoo. Suchanzeigen können mit Bilderweiterungen auch in native Placements im Microsoft Audience Network gelangen. Im Bericht trennen wir diesen Traffic über die Aufschlüsselung nach Anzeigenverteilung von der Suche.

Dynamische Suchanzeigen bei Bing: jetzt als Anzeigengruppe

Microsoft hat den eigenen Kampagnentyp für dynamische Suchanzeigen abgeschafft. Dynamische Anzeigen werden jetzt als dynamische Anzeigengruppe (SearchDynamic) innerhalb einer normalen Suchkampagne angelegt. Das hat die Verwaltung vereinfacht, denn Keywords und dynamische Gruppe teilen sich nun dasselbe Budget und dieselbe Liste auszuschließender Keywords. Dynamische Gruppen aktivieren wir bei Marken mit gut strukturierten Kategorieseiten, um Longtail-Suchanfragen abzudecken, die die Keyword-Liste nicht erfasst. Auf Websites mit wenig Inhalt oder häufig wechselnden Seiten richten wir diese Gruppe gar nicht erst ein.

AI Max for Search und Predictive Matching in Microsoft Advertising

Microsoft hat AI Max for Search, im Juni 2026 als Pilot vorgestellt, am 27. August 2026 für alle Werbetreibenden freigegeben. In neu angelegten Suchkampagnen ist die Funktion standardmäßig aktiviert und lässt sich bei Bedarf abschalten. Ähnlich wie das Pendant bei Google erweitert sie den Suchbegriffabgleich, personalisiert Anzeigentexte und kann Nutzer auf eine passende Landingpage leiten. Berichten zufolge ist das zuvor eigenständige Predictive Matching in diesen Suchbegriffabgleich eingeflossen; wie das in Ihrem Konto aussieht, prüfen wir vor dem Setup. AI Max testen wir zunächst in einer einzigen Kampagne mit verlässlichem Conversion-Tracking und automatischer Gebotsstrategie.

  • Den Suchbegriffbericht lesen wir in den ersten Wochen alle zwei bis drei Tage und nehmen unpassende Erweiterungen in die Liste auszuschließender Keywords auf.
  • Marken-Keywords führen wir außerhalb der Kampagne mit aktiviertem AI Max in einer eigenen Kampagne.
  • Bei der Landingpage-Zuordnung schließen wir Seiten mit veralteten Preis- oder Bestandsangaben aus.
  • Während des Tests vergleichen wir Kosten und Conversion-Rate mit einer Kontrollkampagne ohne AI Max.

Keywords und Anzeigentexte für Bing anpassen

Ein großer Teil des Bing-Traffics kommt vom Desktop, oft von Arbeitsrechnern. Longtail-B2B-Suchanfragen, die bei der Keyword-Strategie aussortiert wurden, weil sie bei Google wenig Volumen zeigen, testen wir auf Bing gesondert. Auch die RSA-Texte aus den Google Ads Suchkampagnen übernehmen wir nicht unverändert; wir ergänzen Anzeigentitel, die am Desktop ausführlicher gelesen werden und Entscheider in Unternehmen ansprechen. Die Conversion-Qualität gleichen wir mit Formular- und Angebotsanfragen in GA4 ab.

Suchkampagnen: Wann empfehlen wir es?

Wir empfehlen es

  • Konten, deren Google Ads Suchkampagnen bereits profitabel laufen und die zusätzliches Volumen suchen
  • B2B- und Dienstleistungsmarken, die Angebotsanfragen, Demos oder Formulare generieren
  • Produkte, nach denen mit Longtail- und Fachbegriffen gesucht wird
  • Exporteure, die im Ausland bei englischsprachigen Suchen sichtbar sein wollen

Wir empfehlen es nicht

  • Konten, die nur bei wenigen sehr allgemeinen Keywords mit kleinem Budget erscheinen wollen, da diese Keywords auf Bing wenig Daten liefern
  • Kategorien mit spontanen Entscheidungen auf dem Smartphone, etwa schnelle Essensbestellungen

So betreuen wir Suchkampagnen

  1. Keyword-MapWir trennen die bei Google profitablen Keywords heraus und ergänzen die Bing-Liste um B2B-Longtail-Suchanfragen, die dort ohne Volumen erscheinen.
  2. Getrennte Conversion-ZieleFormular, Demo und Angebotsanfrage legen wir in UET als getrennte Ziele an und versehen jedes mit einem Wert.
  3. NetzwerkeinstellungWir entscheiden je Anzeigengruppe über die Verteilung auf Bing und das Partnernetzwerk und beobachten den Publisher-Bericht in den ersten zwei Wochen genau.
  4. Dynamische Gruppe und AusschlüsseBei Bedarf legen wir eine dynamische Anzeigengruppe an und erweitern die Ausschlussliste anhand des Suchbegriffberichts.
  5. AI-Max-KontrolltestWir aktivieren AI Max in einer Kampagne und vergleichen Kosten und Conversion-Rate mit einer Kontrollkampagne ohne AI Max.
  6. Wechsel der GebotsstrategieSobald genügend Conversions vorliegen, wechseln wir von manuellem oder erweitertem CPC zu einer automatischen Gebotsstrategie.

Suchkampagnen: Kennzahlen und Voraussetzungen

Kennzahlen, die wir verfolgen

  • Kosten pro Conversion
  • Anteil an möglichen Impressionen (Suche)
  • Conversion-Rate nach Netzwerk
  • CPC
  • Relevanzquote der Suchbegriffe

Was Sie für den Start brauchen

  • Getrennt definierte UET-Conversion-Ziele für Formular, Demo und Angebotsanfrage
  • Suchbegriffbericht aus Google Ads und bestehende Listen auszuschließender Keywords
  • Landingpages pro Produkt oder Dienstleistung
  • Eine klare Regelung für Marken- und Wettbewerber-Keywords
The Brand Move Microsoft Advertising-Team

Für Informationen zu „Suchkampagnen“ und weiteren Microsoft Advertising-Werbeformaten wenden Sie sich direkt an das Microsoft Advertising-Team von The Brand Move.

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Weitere Kampagnentypen und Anzeigenformate: Microsoft Advertising (Bing)

Übersicht: Microsoft Advertising (Bing)

Shopping-Kampagnen

Bing Shopping aus dem Microsoft Merchant Center-Feed, gesteuert über Feed-Qualität, Kampagnenpriorität und Produktgruppenstruktur.

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Performance Max

Microsoft Ads Performance Max bündelt Bing-Suche, Shopping und Audience Network in einer Kampagne. Bei geringem Datenvolumen beschleunigen wir das Lernen mit Budget und Signalen.

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Audience Ads

Native- und Bildanzeigen in MSN, Outlook und Microsoft 365. B2B-Targeting nach Unternehmen, Branche und Tätigkeitsbereich auf Basis von LinkedIn-Profildaten, dazu Remarketing.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Suchkampagnen

Sind die Keyword-Optionen bei Bing dieselben wie bei Google?

Im Grunde ja: Weitgehend passend, Wortgruppe und genau passend gibt es auch bei Microsoft Advertising, und sie bleiben beim Import erhalten. Dieselbe Option kann auf Bing aber ein anderes Volumen und eine andere Mischung von Suchanfragen bringen. In den ersten Wochen lesen wir den Suchbegriffbericht deshalb häufiger als bei Google.

Sollten wir das Partner-Suchnetzwerk abschalten?

Nicht von vornherein. In manchen Konten liefern Partnerseiten günstige und gute Conversions. Wir lesen den Publisher-Bericht zwei bis drei Wochen lang, schließen Seiten ohne Conversions aus und lassen kritische Anzeigengruppen bei Bedarf nur auf Bing, AOL und Yahoo laufen.

Was ist AI Max for Search bei Microsoft?

Eine Funktion, die Microsoft am 27. August 2026 für alle Werbetreibenden freigegeben hat. Sie erweitert den Suchbegriffabgleich, personalisiert Anzeigentexte und kann auf eine passendere Landingpage leiten. In neuen Suchkampagnen ist sie standardmäßig aktiv; wir testen sie zuerst in einer Kampagne mit verlässlichem Conversion-Tracking und einer Kontrollkampagne ohne AI Max.

Wo ist unsere Kampagne für dynamische Suchanzeigen geblieben?

Microsoft hat den eigenen Kampagnentyp abgeschafft. Dynamische Anzeigen laufen jetzt als dynamische Anzeigengruppe innerhalb einer Suchkampagne. Bei migrierten Konten ordnen wir Budgets und Ausschlusslisten neu und prüfen, dass die dynamische Gruppe nicht mit den Keywords um dieselben Suchanfragen konkurriert.

Können wir die Anzeigentexte aus Google Ads übernehmen?

Als Basis ja, aber nicht unverändert. Bing-Traffic kommt zu einem großen Teil vom Desktop, wo Anzeigen ausführlicher gelesen werden. Wir ergänzen Anzeigentitel, die Entscheider in Unternehmen ansprechen, und testen Longtail-B2B-Suchanfragen, die bei Google wegen geringen Volumens aussortiert wurden.

Lassen Sie uns Suchkampagnen gemeinsam erstmals bewerten.

Im kostenlosen Gespräch prüfen wir Ihren Suchbegriffsbericht, Ihre Conversion-Einstellungen und Ihre Budgetverteilung und senden Ihnen die ersten drei Korrekturen schriftlich.

Wachstumsgespräch vereinbaren Kein Verkaufsdruck. Nur Erkenntnisse.