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DV360-Werbebuchung

YouTube Werbung über DV360: YouTube und Partner sowie Demand Gen

In Display & Video 360 kaufen Sie YouTube über zwei Wege ein: Werbebuchungen für YouTube und Partner dienen Reichweite und Aufrufen, Demand Gen-Werbebuchungen der Conversion. Video Action-Werbebuchungen wurden am 28. Februar 2026 archiviert und durch Demand Gen ersetzt. Der Vorteil gegenüber Google Ads: In DV360 steuern wir YouTube im selben Frequenzplan wie Open-Web-Video und CTV und messen mit Floodlight.

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Zweck und Darstellung

Wofür setzen wir dieses Format ein?

YouTube kaufen wir über DV360 ein, wenn die YouTube-Reichweite im selben Frequenzplan wie die übrigen Videokanäle laufen und Demand Gen auf YouTube, Discover und Gmail auf Floodlight-Conversions optimieren soll. So stehen Bekanntheit und messbarer Umsatz im selben Bericht, und Google Ads bietet nicht parallel auf dieselbe Zielgruppe.

Abgedeckte Funnel-Phasen

  1. Bekanntheit
  2. Erwägung
  3. Conversion
  4. Kundenbindung

Von Video Action zu Demand Gen: Was sich in DV360 geändert hat

Im April 2025 hat Google die Erstellung neuer Video Action-Kampagnen in DV360 eingestellt. Am 28. Februar 2026 wurden alle Video Action-Werbebuchungen, auch die noch aktiven, pausiert und archiviert, und die Ausgaben wurden vollständig gestoppt. Für die Umstellung gab es zwei Wege: das Budget manuell auf bestehende Demand Gen-Werbebuchungen übertragen oder die Einstellungen per SDF exportieren und neue Werbebuchungen anlegen. In beiden Fällen durchlaufen neue Anzeigen erneut die Freigabe.

Der am häufigsten übersehene Schritt bei der Umstellung ist die erneute Auswahl der Floodlight-Aktivitäten, die in der alten Werbebuchung zur Optimierung dienten, auf Demand Gen-Seite. Ohne diesen Schritt versucht die neue Werbebuchung ohne Conversion-Signal zu lernen, und in den ersten Wochen wandert das Budget in klicknahen Traffic mit geringem Wert. In Konten, die ein anderes Team umgestellt hat, prüfen wir genau das zuerst.

Demand Gen in DV360 einrichten: worauf wir achten

Bevor eine Demand Gen-Werbebuchung läuft, müssen auf Werbetreibendenebene die Floodlight-Optimierung für YouTube und in den Partnereinstellungen das automatische YouTube-Tagging aktiviert sein. Als Gebotsstrategie stehen Klicks, Conversions oder Conversion-Wert zur Wahl. Der Umstellungsleitfaden von Google empfiehlt bei Conversion-Geboten ein Tagesbudget von mehr als dem 20-Fachen des erwarteten CPA; unterhalb dieser Schwelle dauert die Lernphase länger.

  • Sind Käufe selten, starten wir zunächst mit einer häufigeren Micro-Conversion wie In den Warenkorb.
  • Bilder bereiten wir in den Seitenverhältnissen 1,91:1, 1:1 und 4:5 vor, Videos im Quer-, Quadrat- und Hochformat.
  • Im Karussell bleiben wir bei 2 bis 10 Karten und prüfen, ob das Bildseitenverhältnis im Produkt-Feed zwischen 0,6 und 1,4 liegt; Produkte außerhalb dieses Bereichs werden nicht ausgeliefert.
  • Dass das Demand Gen-Reporting keine MRC-Akkreditierung hat, sagen wir dem Kunden von Anfang an.

Frequency Capping und Markeneignung auf YouTube

Bei Werbebuchungen für YouTube und Partner lässt sich das Frequency Capping auf Basis von Impressionen oder Aufrufen festlegen. Ein wichtiges Detail: Wird dasselbe Video auch in anderen YouTube-Werbebuchungen verwendet, zählen deren Impressionen ebenfalls zum Limit. Die Schnitte verteilen wir deshalb bewusst auf die Kampagnen. In Reichweiten-Werbebuchungen bevorzugen wir ein Limit nach Impressionen, in Aufruf-Werbebuchungen nach Aufrufen; so wird jede Werbebuchung in der Einheit ihres eigenen Ziels begrenzt.

Die Markeneignung auf YouTube wird inzwischen auf Werbetreibendenebene gesteuert: Inventarmodus, Ausschlüsse von Inhaltsthemen und Inhaltstypen gelten gemeinsam für alle Werbebuchungen. Labels für digitale Inhalte gelten seit September 2024 nicht mehr für YouTube. Die Verifizierung durch Drittanbieter wird dagegen auf Ebene der Werbebuchung hinzugefügt.

YouTube über DV360 oder Google Ads: wann beides parallel läuft

Hat eine Marke sowohl YouTube-Kampagnen in Google Ads als auch YouTube-Werbebuchungen in DV360, bieten beide Systeme unabhängig voneinander auf denselben Nutzer, und die Frequenz wird nicht zusammengeführt. Deshalb bündeln wir einen Kanal auf einer Plattform: für kurzfristige, Conversion-orientierte Maßnahmen Demand Gen-Kampagnen in Google Ads, für kanalübergreifende Reichweitenpläne und YouTube Programmatic Guaranteed DV360. Mit GA4 prüfen wir, dass Conversions nicht auf beiden Seiten doppelt gezählt werden.

YouTube und Demand Gen: Wann empfehlen wir es?

Wir empfehlen es

  • DV360-Konten, deren Umstellung von Video Action auf Demand Gen nicht abgeschlossen ist oder neu aufgesetzt werden muss
  • Werbetreibende, die Conversions kanalübergreifend mit Floodlight messen
  • Werbetreibende, die garantiertes Inventar wie Masthead oder YouTube Select programmatisch einkaufen möchten

Wir empfehlen es nicht

  • Konten, die nur auf YouTube Conversions suchen und in Google Ads effizient laufen
  • Setups, in denen Floodlight-Optimierung für YouTube und automatisches Tagging nicht aktiviert werden können
  • Pläne, die paralleles Bieten über Google Ads und DV360 auf dieselbe Zielgruppe in Kauf nehmen

So betreuen wir YouTube und Demand Gen

  1. Prüfung der VoraussetzungenWir verifizieren Floodlight-Optimierung, automatisches YouTube-Tagging und die Annahme der Bedingungen.
  2. Aufteilung der WerbebuchungenWerbebuchungen für Reichweite, Aufrufe und Demand Gen trennen wir nach ihren Zielen.
  3. Creatives und FormateWir prüfen Quer-, Quadrat- und Hochformat bei Video und Bild sowie den Seitenverhältnisbereich der Feed-Bilder.
  4. EignungseinstellungenInventarmodus, Inhaltsthemen und Ausschlusslisten richten wir auf Werbetreibendenebene ein.
  5. Verteilung der FrequenzWir ordnen Werbebuchungen mit demselben Video einander zu und planen das gesamte Frequency Capping.
  6. Budget und LernphaseBei Conversion-Geboten richten wir das Tagesbudget am erwarteten CPA aus und ändern das Ziel während der Lernphase nicht häufig.

YouTube und Demand Gen: Kennzahlen und Voraussetzungen

Kennzahlen, die wir verfolgen

  • Unique Reach
  • Durchschnittliche Frequenz
  • Aufrufrate
  • Floodlight-Conversions
  • Kosten pro Conversion
  • Steigerung der Markenbekanntheit

Was Sie für den Start brauchen

  • Auf den YouTube-Kanal hochgeladene Videos
  • Floodlight-Tags und Floodlight-Optimierung für YouTube
  • Bild-, Logo- und Titelsets für Demand Gen
  • Eine Liste auszuschließender Kanäle und Themen auf Werbetreibendenebene
The Brand Move DV360-Team

Für Informationen zu „YouTube und Demand Gen“ und weiteren DV360-Werbeformaten wenden Sie sich direkt an das DV360-Team von The Brand Move.

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Weitere Kampagnentypen und Anzeigenformate: Display & Video 360

Übersicht: Display & Video 360

Display und Native

Programmatic Display und Native Ads im offenen Web: Bild-, HTML5- und Native-Anzeigen mit Exchange-Auswahl, Sichtbarkeitsschwelle und Verifizierung.

Ansehen

Online-Video

Programmatic Video im offenen Web: In-Stream und Out-Stream außerhalb von YouTube, gesteuert nach Playergröße, Position und Completion.

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Connected TV (CTV)

CTV Werbung mit DV360: Smart-TV-Apps und YouTube auf dem Fernseher, mit Publisher-Deals und Frequenzplanung pro Haushalt.

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Audio-Werbung

Programmatic Audio in DV360: Spots in Musikstreams, Podcasts und Webradio, getrennt nach Inhaltstyp und mit klickbarem Begleitbanner.

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Digital Out-of-Home (DOOH)

Programmatic DOOH: Screens an Flughäfen, in Einkaufszentren und im ÖPNV, über DV360-Marktplatz-Deals nach Uhrzeit und Region eingekauft.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zu YouTube und Demand Gen

Kann man YouTube-Werbung über DV360 einkaufen?

Ja, über zwei Werbebuchungstypen: YouTube und Partner für Reichweite und Aufrufe sowie Demand Gen für Conversions auf YouTube, Discover und Gmail. Premium-Inventar wie YouTube Select oder Masthead lässt sich zusätzlich per Programmatic Guaranteed buchen.

Können wir unsere archivierten Video Action-Werbebuchungen wieder aktivieren?

Nein. Nach dem 28. Februar 2026 können Video Action-Werbebuchungen keine Ausgaben mehr verursachen. Wir übertragen das Budget auf Demand Gen-Werbebuchungen und übernehmen Floodlight-Aktivitäten, Zielgruppen und Creatives aus dem alten Setup in die neue Struktur. Da neue Anzeigen erneut freigegeben werden müssen, planen wir diese Zeit ein.

Ist Demand Gen in DV360 dasselbe wie Demand Gen in Google Ads?

Inventar und Creative-Formate sind weitgehend identisch: YouTube, Discover, Gmail und Displaynetzwerk. Der Unterschied liegt in Messung und Steuerung. DV360 bietet Floodlight-Optimierung, gemeinsames Reporting mit den übrigen DV360-Kanälen und Optionen zur Drittanbieter-Verifizierung über die Brand-Safety-Partner von YouTube.

Warum scheint das YouTube-Frequency-Capping überschritten zu werden?

Wird dasselbe Video in mehreren YouTube-Werbebuchungen verwendet, zählen auch deren Impressionen zum Limit. Außerdem fallen YouTube-Kampagnen in Google Ads nicht unter das DV360-Limit. Deshalb planen wir die Verteilung der Schnitte und die Aufteilung zwischen den Plattformen von Anfang an.

Lassen Sie uns YouTube und Demand Gen gemeinsam erstmals bewerten.

Im kostenlosen Gespräch prüfen wir Ihre Zielgruppe, Ihren Inventarbedarf und Ihr Tracking und sagen Ihnen schriftlich, mit welcher Plattform der Einstieg sinnvoll ist.

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